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Sicherheiten

Was ist wenn.....

Da die Banken und Sparkassen selten das eigene Geld, sondern Gelder von Ihren Kunden ausleihen, benötigen Sie auch eine Sicherheit. Eine Sicherheit oder Sicherstellung eines Kredites soll für den Fall vorbeugen, dass der Kredit nicht mehr bezahlt werden kann.

Für eine Besicherung gibt es viele Möglichkeiten, die hier kurz erläutert werden. Eine Grobeinteilung bilden die so genannten dinglichen Sicherheiten, bei denen ein Objekt oder eine Sache als Sicherheit dient.

Vielfach sind die rechtlichen Sachverhalte zu den Sicherheiten kompliziert und schwer darstellbar. Die Aufstellung an dieser Stelle dient daher nur dazu, eine grobe Information zu liefern und die Bergiffe zu erläutern. Bei Fragen zu Details und Vorgehensweisen setzten Sie sich bitte mit entsprechend versierten Fachleuten in Verbindung.

Grundschuld

Bei einer Grundschuld dient ein Grundstück als Sicherheit. Als Grundstück ist ein abgegrenzter Teil der Erdoberfläche zu verstehen, der im Grundbuch mit einem eigenen Grundbuchblatt geführt wird. Im Grundbuch ist die Lage und Größe sowie -neben anderen Dingen- der oder die Eigentümer vermerkt. Eine Grundschuld wird in das Grundbuch mit Informationen über die Höhe der Grundschuld und den Gläubiger eingetragen. Bei einem Verkauf des Grundstücks hat der Gläubiger das Recht, aus dem Kaufpreis seinen Anteil zu erhalten.

Eine besondere Form ist die Eigentümergrundschuld. Hierbei ist der Gläubiger der Grundschuld mit dem Eigentümer des Grundstücks identisch.

Hypothek

Prinzipiell mit einer Grundschuld vergleichbar. Die Besonderheit liegt darin, dass die Hypothek an einen betehenden Kredit gekoppelt ist. Die Hypothek besteht nur in Höhe des noch offenen Kredites, der der Hypothek zugrunde liegt. In dem Maße, wie der Kredit getilgt wird, wandelt sich die Hypothek in eine Eigentümergrundschuld um.

Pfandrecht

Durch eine Verpfädung dient die verpfändete Sache als Sicherheit. Das ist die gängige Praxis bei Pfandleihern, die eine Sache an sich nehmen und dafür ein Darlehen geben. Hierbei wird die Sache körperlich dem Kreditgeber übergeben.

SÜ oder Sicherungsübereignung

In den Fällen, in denen eine körperliche Übergabe der Sache keinen Sinn macht, behilft man sich mit der SÜ. Beim Kauf eines Autos macht es keinen Sinn, der Bank das Auto zu übergeben, denn dann könnte man das ja nicht mehr nutzen. Man einigt sich daher, dass die Bank zwar Eigentümer des Fahrzeuges wird, aber dem Kreditnehmer die Nutzung gestattet wird. Dafür hat er allerdings das Fahrzeug pfleglich zu behandeln und ausreichend zu versichern.

Abtretung

Bei dieser Form der Besicherung hat der Kreditnehmer ein Recht inne, das er dem Kreditgeber abtritt. Ein Beispiel ist die Lebensversicherung. Hier hat der Kreditnehmer gegenüber der Versicherungsgesellschaft das Recht auf Auszahlung der Versicherungssumme. Diesen Auszahlunsanspruch kann er nun an einen Kreditgeber abtreten. Die Versicherung müsste dann die Auszahlung an den Kreditgeber leisten. Unterschieden wird in diesem Fall noch in eine offene -hier weiss die Versicherung von der Abtretung- und einer geschlossenen -hierbei weiss die Versicherung nichts- Abtretung. Auf diese Weise können auch andere Auszahlungsanspüche abgetreten werden.

Bürgschaft

Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich eine weitere Person, im Falle eines Zahlungsrückstandes anstelle des Kreditnehmers zu zahlen.

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