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Sollzinssatz

ehemals Nominalzinssatz

Seit der neuen EU-Kreditrichtlinie (ab 11.6.2010) wird dieser Zins auch als Sollzins bezeichnet. Ist der Sollzins für eine bestimmte, im Vertrag genannte Zeit konstant, dann wird auch von einem gebundenen Sollzinssatz gesprochen.

Mit dem Sollzinssatz bezeichnet man den Zins, der in Angeboten und Prospekten oft angegeben wird. Was der Sollzins nicht beinhaltet, sind solche Dinge wie ein Bereitstellungszins, ein Agio oder Disagio und eventuelle Gebühren und Nebenkosten. Somit ist der Sollzins nur bedingt zum Vergleich von Kreditangeboten geeignet.

Wo es um die Vergleichbarkeit von Krediten geht, da wird oft der Effektivzins herangezogen.

Sollten Sie also ein Angebot für einen Ratenkredit mit sehr günstigen Zinsen sehen, dann suchen Sie im Kleingedruckten nach dem Effektivzins. Bei einer Laufzeit von z.B. einem Jahr kann es durch Zusatzkosten schnell zu einem Effektivzins kommen, der wesentlich höher ist als der angegebene Sollzins.

Der Sollzins ist jedoch ein wesentlicher Faktor eines Kredites. Falls man sich mit der Bank einig ist, ist dies dann oft die Größe, um die noch verhandelt werden kann. Für Vergleiche von Kreditangeboten beachten Sie bitte die Erläuterungen im Kapitel Effektivzins